Archiv für Juni 2010
10.Hochzeitstag …
… und alles läuft schief. Fing heute Morgen schon an … meine Jessi hatte natürlich vergessen, dass sie ihren Papa gestern Abend was wegen der Mathe-Hausaufgaben fragte wollte. Heute Morgen kam nur ein verzweifleter Schrei von ihr :"… VERGESSEEEEEEN, Mamaaaaaaaaaaaa …..". Mama – also ich, den Kopf voller Planung für den heutigen Tag, versuchte dem Kind noch schnell zu helfen .. aber viel Zeit war auch nicht und Marius — ach du lieber Schit – der wollte ja ausgerechnet heute im Kiga frühstücken.
Mit Jessi wenigsten einen Teil erledigt, mit Marius in den Kindergarten geflitzt und wieder heim.
Einen Happen gefrühstückt, den Backraum vom Herd vorgheizt. Gerade fast fertig mit dem Frühstück, stand eine zersaute Leonie vor mir – mit einem Hilferuf : "Mamaaaaaaaaaa – ich bin nass" und die Kleine brachte ihre nasse, bereits ausgezogene Wäsche zur Waschmaschine. Mama holte frische Sachen, kümmerte sich um Kind und Frühstück. Danach kam nun der Tortenboden an die Reihe – wow im Ofen sag er verdammt gut aus, draussen dann auch noch ….. so ein Schit, er wollte nicht aus der Form … trotz Form buttern und mehlen. Es machte sich bei mir Wut breit … wieso denn heute? Warum ging dieser Tortenboden heute nicht aus der Form und der Versuch endete — das der Rand super war, der ganzen Innenteil an der Form hing. Ich kämpfte mit den Tränen und der Wut , auf den Tortenboden und meinen Mann – der kein liebes Wort zum Hochzeitstag auf meine SMS in seiner Frühstückspause oder heute Morgen fand.
Die Nerven beruhigten sich und nach etwas erledigter Hausarbeit war ich bereit für einen neuen Tortenboden. Alles super — bis zum Lösen aus der Form …. der will schon wieder nicht. Was macht ich denn nun, ich weis im Moment nicht - kauf ich Erdbeeren oder Keine – kommt der Tortenboden vielleicht doch noch heil aus der Form? Schließlich will man ja auch mal vorwärts kommen und fertig werden.
Nun ist es 16.42 Uhr. Der Todenboden war natürlich gerissen – aber mehr halbiert. Also die beiden Teile passend zusammengelegt und nun ist eine Erdbeertorte fertig und in wenigen Minuten auch die letzten Schoko-Muffins nach einem Rezept von Chefkoch.de.
Meine armen Nerven – lach, ich bin völlig geschafft und würde heute Abend lieber einen auf Ruhig machen. Aber da war ja noch was – das sooooooooo wichtige Deutschlandspiel gegen Ghana.
Neue Einladung für einen Produkttest…
… bei Trnd, habe ich am Freitag erhalten. Und zwar für ein Anti-Schuppen-Shampoo, neuster Art von Nivea. Für diesen Produkttest ist meine Bewerbung rauss und ich bin gespannt, ob ich beim Test dabei bin.
Erdbeermarmelade…
…aus frischen Erdbeeren habe ich heute wieder gemacht und zwar Gläser Nummer 5 – 8. Hm, eigendlich dachte ich es gebe keinen Unterschied zwischen gefroren und frischen Früchten. Aber der Unterschied und Geschmack ist doch gewaltig, Daher habe ich mich entschlossen einen Jahresvorrat an Marmelade aus frischen Erdbeeren zu kochen.
Langeweile kommt nicht auf…
… es ist gerade 22.33 Uhr und mein Quarkkuchen mit Rosinen ist im Ofen und muss nun 60min vor sich hin backen.
Morgen ist im Kindergarten Zuckertütenfest und ich habe mich (wieder einmal) natürlich entschlossen auch was beizusteuern.
Nett wie ich bin – gibt es anstelle von einem Kuchen gleich zwei. Den zweiten – einen Kirschkuchen - backe ich morgen vormittag.
Trauer
Trauer ist eine Form des Nicht vergessen werdens.
Und wieder sehe ich wie unterschiedlich meine beiden Großen regaieren. Caro weint sich die Augen aus, seitdem sie heute von ihrem Pa erfuhr das ihre Omi tot ist. Sie rief bei uns daheim an, aber ich hatte mein Handy heute daheim gelassen, so telefonierte sie mit Paps Nummer 2. Und dieser überbrachte ihren Bruder die Nachricht. Ihr Bruder hatte wohl nur ein "Hm" übrig. Er ist ein Einzelgänger und verschlossen, ja keine Gefühle zeigen – ist sein Motto.
Caro ist auf ihren leiblichen Pa richtig sauer, das er sie nicht gleich anrief, als ihre Oma starb. Für die Großen ist es das erste Mal, das sie wirklich mitbekommen, wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren.
Es gibt auch noch richtig gute Chefs :-)…
… mein Mann war heute total schockiert, als er einen Brief – persönlich von seinem Chef überbracht bekam. Mein Mann ruft mittags wie immer an, um seiner Jüngsten ein gutes Mittagsschläfchen zu wünschen. So erzählte er mir von dem Brief. Er wußte nicht so richtig, was er davon halten sollte und was wohl drin stehen würde. Also hat er ihn geöffnet und mir vorgelesen … WOW und mein erster Kommentar war, falls er seinen Chef sieht, soll er ihn an meiner Stelle knutschen. Mein Mann bekommt wegen seiner guten Arbeitsleistungen noch einmal eine Lohnerhöhung und noch einmal um 1,50€ rückwirkend zum Mai. Mein Mann hatte die letzten Jahre immer um einiges unter dem Mindestlohn gearbeitet – ohne zu murren, und doch war er immer für die Firma da. Auch wenn es hieß es müssen Überstunden gemacht werden. Nun hat sich das wirklich alles gelohnt – denn nun bekommt er innerhalb von 4 Monaten die zweite Lohnerhöhung.
Die Freude ist bei und wirklich riesig – danke!!
Neue Zeiten brechen an…
…ach was muss man machmal von bösen Eltern lesen oder hören. Aber wir sind viel zu lieb und bringen für unsere Kinder wahrliche Opfer. Diesmal haben wir uns entschieden unser Schlafzimmer zu räumen und es für Jessi als eignes Zimmer herzugeben. Unsere kleine Leonie darf anstelle von Jessi in das große Zimmer, zu ihrer Schwester Michi, ziehen. Somit sind unsere Tage nun wahrlich auch noch mit einer großen Umräumgswelle in der Wohnung gefüllt. Und des Guten nicht genug, vorher wird natürlich auch renoviert und Jessi bekommt eine komplett neue Zimmerausstattung.
Wir Eltern werden absofort im Wohnzimmer schlafen, denn unser Ehebett habe ich heute schon in Einzelteile zerlegt und bin auch ansonsten am wühlen und machen, damit Platz ist wird einiges auch erst einmal verpackt.
Kindermund …
… tut Wahrheit kund. Leonie war es von Anfang an gewohnt, das wir sie immer nur bei ihren Spitznamen rufen. Dies kam daher, das Marius als kleiner Junge ihren Namen nicht richtig ausprechen konnte und es immer in eine 'Lelee' endete. So war der Spitzname unserer jüngsten Tochter geboren. Alle Versuche Leonie in den letzten Monaten ihren wirklichen Namen bei zu bringen, endeten immer damit: "Ich bin Lelee". Vor zwei Tagen stand sie neben mir in der Küche und posaunte: " Ich kenn mich schon. Ich bin Leonie".
Marius war noch kleiner, als er mit seinem Papa einen toten Vogel sah. Sein Kommentar: " Papa, der Vogel ist Game over".
Jessi als dreijähriges Mädel sagte, als sie einen Pudel sah: "Stimmts Papa, das Schaf ist ein Hund".
